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"Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher."
(Bertolt Brecht)



   Anhand der hier veröffentlichten Beispiele möchten wir Ihnen verdeutlichen, warum wir einen Großteil der Medienberichterstattung zum Thema "Hund" - insbesondere wenn es um "gefährliche Hunde" geht - hinsichtlich ihrer Glaubwürdigkeit in Frage stellen. Wir würden uns freuen, wenn die hier veröffentlichten Fälle, die von uns und /oder anderen Hundefreunden nachrecherchiert wurden, unsere Besucher dazu inspirieren würden, der Darstellung des besagten Themas in den Medien zukünftig entsprechend kritisch zu begegnen.

   Es wünscht Ihnen eine interessante Unterhaltung,

   Ihr Team von Hund und Halter e.V.

(Oder: Wie man seine Leser für BLÖD verkauft!)

   "Als er blutüberströmt in die Klink kam, wussten die Ärzte erst nicht, wo sie anfangen sollten zu nähen. Acht schwere Bisswunden zählten sie in den Armen von Ulf Frank (43). Es sind Arme, wie Berlin sie braucht. ..."

...Wenn auch den Hundehalter aufgrund mangelnder Sorgfaltspflicht eine erhebliche Mitschuld am Tod seines Tieres trifft, so würde dieser Hund, wie auch tausende andere seiner Art, heute noch friedlich leben dürfen, gäbe es die skrupellose Sensationsgier der BILD-Macher und ihre Kampagne gegen das vermeintliche Monster "Kampfhund" nicht.

   Um die Beißattacke des eigenen Hundes gegen die Halterin zu retuschieren musste ein angeblich streunender Bullterrier für den Vorfall herhalten.
 
    Wieder einmal ein sehr bezeichnendes Beispiel dafür, warum der Mythos "Kampfhund" nicht ausstirbt und wofür die Vertreter der stigmatisierten Hunderassen als Sündenböcke herhalten müssen. Aber aber auch dafür, welchen Glauben man den "präzisen" Angaben unserer Ordnungshüter oder anderen Augenzeugen schenken darf, wenn es um die Identifizierung der Rasse an Vorfällen beteiligter Hunde geht. ...  (Zum PDF-Dokument - 654 KB >>)

   Anzeige gegen Streifenwagenbesatzung. Kreispolizei gibt Akten an Staatsanwaltschaft weiter.

   VOERDE. Ein Nachspiel hat der Angriff eines Schäferhundes auf zwei elfjährige Mädchen im Bereich Sand-/Schafstege am Mittwoch, 22. Mai, gegen 18 Uhr (die NRZ berichtete). Gegen zwei Polizeibeamte, eine Streifenwagenbesatzung am Einsatzort, wurde Anzeige erstattet wegen unterlassener Hilfeleistung. Die Kreispolizeibehörde in Wesel hat die Ermittlungsakten abgegeben an die Staatsanwaltschaft in Duisburg. ...
(Zum PDF-Dokument - 93 KB >>)

Von Birgit Schröder
www.dogs4life.de

   Im Jahre 1995 erschütterte eine tödlich verlaufende Beißattacke in Frankfurt am Main die Öffentlichkeit: Am 24. Juni 1995 wurde eine 86jährige Frau auf einem Gehweg von einem aus einer Haustür springenden Rüden der Rasse „American Staffordshire Terrier“ scheinbar grundlos angegriffen, zu Boden gerissen und mehrfach so stark gebissen, dass sie wenige Stunden später im Krankenhaus verstarb. Soweit die Kurzmeldung. Die Zeitungen sprachen von „ unberechenbaren Killerbestien“ und „von Natur aus blutgierigen Mörderhunden“...

Rottweiler-Opfer: "Den Hund weg!", rief ich verzweifelt

Seite 9: ... nach dem Angriff. Von einem Faustschlag hat er ein blaues Auge...
Seite 3: Auch der junge Mann (19), dem...ein Rottweiler das Gesicht zerfleischte.

  Polizei musste Kampfhund von Fachmann aus dem Braunschweiger Zoo aus dem Vekehr ziehen lassen.

So blutig wie möglich wurde der Angriff eines vermeintlichen Pit Bulls dargestellt - tatsächlich aber handelte es sich um einen "harmlosen" Collie-Mischling.