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Wer sind wir?

   Wir sind ein Zusammenschluss verantwortungsbewusster und tierliebender Hundehalter, die sich für die Bedürfnisse der Tiere, ihrer art- und tierschutzgerechten Haltung sowie die Interessen gleich gesonnener Menschen einsetzt. Was jedoch nicht heißen soll, dass wir den Bedürfnissen und Interessen unserer Mitmenschen, die sich nicht so eng mit dem Tier verbunden fühlen, gleichgültig gegenüber stehen. Denn nur gemeinschaftlich und mit gegenseitiger Rücksichtnahme lässt uns unser angestrebtes Ziel erreichen.

   Wir distanzieren uns ausdrücklich von rücksichtslosen Menschen, die durch ihre Gesinnung und ihr Verhalten immer wieder für Verärgerung bei unseren Mitmenschen und / oder negative Schlagzeilen in den Medien sorgen.

 

 

 



Was möchten wir erreichen bzw. wie soll sich unsere Arbeit auswirken?

   Aufgeweckt durch einige spektakuläre Einzelfälle, wurde das Thema Hund von den Sensationsmedien dankbar aufgenommen und auflagensteigernd eingesetzt. Durch eine völlig tendenziöse "Berichterstattung" wurde ein Negativbild vom Hund erzeugt, das ihm als ältesten Begleiter und treuesten Freund des Menschen in keinster Weise gerecht wird.

   Nicht nur das Tier, sondern auch die Menschen, die aufgrund der vielen positiven Aspekte ihr Herz an einen Hund verloren haben, die überwiegend verantwortungsbewussten Hundefreunde, leiden unter dieser zunehmend negativen Stimmung, die zeitweise schon einer gesellschaftlichen Ächtung gleicht.

   Unser Wunsch ist es, unseren Mitmenschen den Hund wieder als sozialen, positiven Faktor in unserer Gesellschaft bewusst zu machen.

   Wir wünschen uns ein sowohl für den Menschen, als auch für den Hund freundliches Klima in unserer Gesellschaft und möchten mit unserer Arbeit hierzu einen möglichst großen Beitrag leisten.

 

 

Ein Thema, das uns sehr am Herzen liegt

   Angestrebt werden angemessene und akzeptable Novellierungen der Landeshunderegelungen, des Bundesgesetzes und der Tierschutz-Hundeverordnung. Denn diese Regelungen in ihrer derzeitigen Form schaffen tierschutzwidrige Verhältnisse und sind gesellschaftspolitisch verfehlt.

 

 

 

Was wir nicht wollen / was wir uns wünschen:

   Wir wollen keine Konfrontation, sondern wünschen uns einen für alle Beteiligten annehmbaren Konsens.

   Wir fordern keine Privilegien, sondern wünschen uns lediglich eine angemessene Akzeptanz für die Bedürfnisse der Tiere sowie die Interessen der Hundefreunde.

   Wir können und wollen keine auf subjektive Meinungen und irrationalen Thesen basierende Ungleichbehandlung vor dem Gesetz akzeptieren, sondern wünschen uns eine sachliche, objektive und vor allem gerechte Behandlung des Themas durch die Judikative.

   Wir wollen keine polemischen Diskussionen, populistische Auftritte und Beiträge seitens der politischen Entscheidungsträger, sondern fordern auf zur Sachlichkeit zurückzukehren. 

   Wir wollen keine tendenziösen, auf Märchen und Sagen basierenden Darstellungen seitens der Boulevardjournaille, sondern fordern von den Medienvertretern eine ihrem Berufsethos gerecht werdende, sachliche und objektive Aufklärung der Bevölkerung. Von unseren Mitmenschen wünschen wir uns eine kritische und differenzierte Betrachtung der derzeitig vielfach praktizierten unseriösen Berichterstattung.

 

Wir lehnen die übereilt geschaffenen Hundeverordnungen und -Gesetze mit ihren Rasselisten u.a. ab, weil sie

   trotz besserem Wissen der Verantwortlichen, entgegen fachwissenschaftlicher und praxisorientierter Erkenntnisse geschaffen wurden, 

   als Instrument zur Bekämpfung von tatsächlich gefährlichen Hunden, kriminellen und verantwortungslosen Haltern nicht geeignet sind, sondern die pflichtbewussten und gesetzestreuen Hundefreunde zu Unrecht bestrafen und lediglich eine Scheinsicherheit suggerieren,

   nicht nur die art- und tierschutzgerechte Haltung verhindern, sondern auch durch ihre Begleiterscheinungen (Ungleichheit vor dem Gesetz, "Kampfhunde"-steuer, unverhältnismäßige Gebühren für Wesenstest und Genehmigungen, Wohnraumverlust, Denunziation etc.) für die betroffenen Hundefreunde unerträgliche Lebensumstände schaffen und hieraus extrem tierschutzrelevante Auswirkungen resultieren,

   gesellschaftspolitisch völlig verfehlt sind und sich für ein positives Miteinander als kontraproduktiv erweisen. Hundefeindliche Tendenzen in Teilen der Bevölkerung werden durch diese Maßnahmen und alle damit verbundenen Begleiterscheinungen be- und/oder verstärkt. Die Entwicklung der ordnungs- und steuerrechtlichen Rasselisten (Beispiel NRW) zeigt deutlich auf, dass man ein wesentlich weitreichenderes Ziel angestrebt. Nämlich: die massive Eindämmung der Hundehaltung.

   Um dieser unerfreulichen Entwicklung entgegen zu wirken, halten wir juristische Schritte gegen die unhaltbaren und tierschutzrelevanten Rasselisten sowie eine sachlich fundierte Aufklärung unserer Mitmenschen für zwingend erforderlich. Dies sind jedoch nur zwei Möglichkeiten von vielen, die wir gemeinsam mit Tier- und Hundefreunden umsetzen möchten.

 

Die Zielsetzung des Vereins: Ein harmonisches Miteinander von Mensch und Hund.

Wie möchten wir dieses Ziel erreichen?

   Wir werden uns beratend und vermittelnd in "hundepolitische" Diskussionen einbringen.

   Wir werden uns bemühen Problemen präventiv entgegen zu wirken, Lösungsvorschläge erarbeiten und diese an geeigneter Stelle darlegen.

   Wir stehen unseren Mitmenschen (Hundefreunden, Behörden, Politikern, Interessengemeinschaften etc.) jederzeit mit unseren Erfahrungen und unserem Sachverstand zur Verfügung.

   Wir unterstützten verantwortungsbewusste Hundehalter und solche, die es werden wollen. 

   Wir werden auf Missstände in den Medien aufmerksam machen.

   Wir werden uns sachlich und objektiv aufklärend betätigen.

   Wir werden uns aktiv und präventiv im Tierschutz betätigen. Beispielsweise bei der Vermittlung von in Not geratenen Hunden behilflich sein.


Aktiver Tierschutz ist präventiver Menschenschutz!


Einige zur Problemlösung geeignte Vorschläge

Motivation statt frustrierende Verordnungen

   E
s sollten Anreize geschaffen werden, damit sich Hundehalter gemeinsam mit ihren Hunden kompetent ausbilden lassen. So sollte z.B. bei Vorlage einer abgelegten Begleithunde- oder Team-Test-Prüfung eine Ermäßigung der Hundesteuergewährt werden.

   Sachkundige Aufklärung potenzieller Hundehalter. 

Aufklärung statt Panikmache

   D
as gemeinsame Aufwachsen von Kindern mit Tieren und speziell mit Hunden, hat enorme positive Auswirkungen auf die Entwicklung eines Kindes - dies wurde in unzähligen wissenschaftlichen Studien anschaulich nachgewiesen. Damit jedoch ausschließlich positive Erfahrungen im Umgang mit Hunden gesammelt werden, halten wir es für sehr ratsam, dass unsere Kinder über die Bedürfnisse und das Verhalten von Hunden frühzeitig aufgeklärt werden. Ähnlich wie im Verkehrsunterricht, könnte dieses Wissen kindgerecht in Kindergärten und Schulen vermittelt werden. Hierfür werden wir uns einsetzen.

Eine gezielte und konsequente Vorgehensweise gegen tatsächliche Störenfriede statt kollektiver Reglementierung

   D
ie Gefahrenabwehrgesetze der Bundesländer bieten ausreichende Möglichkeiten (vom Leinen- und Maulkorbzwang bis hin zur Wegnahme des Tieres und einem Hundehaltungsverbot etc.), um verantwortungs- und rücksichtslose hundehaltende Menschen in die Schranken zu weisen. Eine rigorose Bestrafung im konkreten Einzelfall wäre für alle nachvollziehbar und zur Abschreckung eventueller Nachahmer um ein Vielfaches geeigneter, als die kollektive Maßregelung einer gesamten Interessengemeinschaft.