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   Wie die Nachrichtenagentur AHO am Sonntag mitteilte, beobachtete eine durch Medienberichte sensibilisierte Hundehalterin beim Spaziergang in der Kastanienallee, wie ihr Hund am Zaun einer Tankstelle einen Gegenstand aufnahm. Die Hundehalterin nahm ihrem Hund den Gegenstand umgehend aus dem Fang, was ihn vor gravierenden Verletzungen schützte. Es handelte sich hierbei um ein mit einer Rasierklinge präpariertes Stück einer Mini-Salami.

   Die Hundehalterin begab sich zum Polizeirevier 15, um dort den Köder abzugeben und Meldung zu erstatten. Die Befragungen mehrer Zeugen durch Polizeibeamte ergaben leider keine konkreten Tathinweise. Die Polizei wird die Ermittlungen fortführen und ist hierbei dringend auf sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen.

   Derart gemeine, hinterhältige Anschläge auf Tiere, die von ihrem Wesen und ihrer Gesamtsituation her um ein Vielfaches schwächer und gefährdeter sind als der Mensch, müssen unsere Gesellschaft aufrütteln und zu entsprechendem Handeln motivieren. Nicht zuletzt auch aufgrund des Umstandes, dass nach Auffassung von Experten die Entwicklung vom Tier- zum Menschenquäler als fließend und naheliegend beschrieben wird, sollte die Ergreifung derart bedenklich veranlagter Täter allseits auf gesteigertes Interesse treffen.

   Daher bitten wir alle Bürger um erhöhte Aufmerksamkeit und im Falle entsprechender Beobachtungen um umgehende Information der zuständigen Polizeibehörde, um sie bei ihren Ermittlungen und der schnellstmöglichen Ergreifung des oder der Täter(s) zu unterstützen.

   Hund und Halter e.V., 25.06.07