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   Seit langem gibt es die Möglichkeit, Gegenstände, die leicht verloren gehen, wie Schlüssel, Schirm oder Handy durch eine Erkennungsmarke im Verlustfall wieder zu erhalten. Die Erkennungsmarke ist dazu mit einer Internetadresse und einer Identifikationsnummer ausgestattet. Der Finder kann über das Internet somit mit dem Besitzer Kontakt aufnehmen.

   Seit kurzem bieten Internetdienste diese Leistung auch für Haustiere an. Finder und Besitzer eines Tieres “kommunizieren” im Verlustfall allerdings nur anonym über das Internet. “Tierbesitzer müssen sich hundertprozentig darauf verlassen können, dass eine Rückvermittlung ernst genommen wird und auch klappt. Ein fehleranfälliger Webserver kann diese Aufgabe niemals bewältigen.”, warnt Philip McCreight von TASSO vor den dubiosen Anbietern. “Warum sollte jemand bis zu 60 Euro für eine unsichere Internetleistung zahlen, wenn er ein 50-köpfiges Team, das rund um die Uhr an jedem Tag in der Woche erreichbar ist, kostenlos haben kann?” wundert sich auch Andrea Thümmel, Pressesprecherin bei TASSO e.V.

   Am meisten ärgert die Tierschützer, dass mit falschen Behauptungen Angst bei den Tierhaltern verbreitet wird. So ist zu lesen, der Mikrochip könne Allergien und Krebs auslösen. “Diese Werbung mit der Angst der Tierhalter ist höchst unmoralisch! Der Mikrochip wird erst dann aktiv, wenn ein Lesegerät in seine Nähe kommt. Ansonsten verhält er sich völlig passiv. Die Geschichte vom ständig strahlenden Chip ist nur ein Märchen.”, erklärt McCreight.

   Quelle: Tasso e.V. - www.tasso.net - 04.09.2007