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   In 12 Millionen Haushalten leben 23 Millionen Hunde, Katzen und Co. Der Marktumsatz beträgt über drei Milliarden Euro.

 

   Die Liebe der Deutschen zu ihren Heimtieren ist ungebrochen: Im Jahr 2005 blieb die Anzahl von Hunden, Katzen, Vögeln und Kleintieren auf dem hohen Niveau vom Vorjahr. Insgesamt leben 23 Millionen Heimtiere in deutschen Haushalten - Zierfische und Terrarientiere nicht einmal mitgerechnet.

   Heimtierpopulation auf hohem Niveau

   Grundlage für die Zahlen 2005 bildete erneut das im Auftrag des Industrieverbandes Heimtierbedarf (1VH) e.V. vor drei Jahren entwickelte Erhebungsverfahren, das den derzeit höchstmöglichen Grad an Genauigkeit für die Ermittlung der Populationszahlen und der soziodemografischen Daten repräsentiert. Auf dieser Basis ergibt sich für 2005 folgendes Bild: In mehr als 13 Prozent der Haushalte — das sind mehr als 4,7 Millionen — leben 5,3 Millionen Hunde; 7,6 Millionen Katzen findet man in 5,5 Millionen Haushalten (15,4 Prozent), 6,2 Millionen Kleintiere — also Tiere wie Meerschweinchen Hamster und Kaninchen— sind Mitbewohner in mehr als zwei Millionen Haushalten (sechs Prozent) und die Bauer von fast vier Millionen Ziervögeln stehen in weiteren 2 Millionen bundesdeutschen Haushalten. Darüber hinaus stehen in über 1,5 Millionen deutschen Wohnungen 1,9 Millionen Aquarien. In 1,3 Millionen Gartenteichen werden Zierfische gehalten (3,7 Prozent der Haushalte); hinzukommen 420 000 Terrarien in über 350 000 (1,1 Prozent) der Haushalte.

   Wer hat ein Heimtier? 
  
   Auch das soziodemografische Profil der Haushalte mit Heimtieren ist nahezu konstant geblieben: 9 Prozent der Tierhalter sind 29 Jahre und jünger, 22 Prozent gehören der Gruppe der 30- bis 39-Jährigen an und 25 Prozent der Besitzer sind zwischen 40 und 49 Jahre alt. 18 Prozent sind der Bevölkerungsgruppe der 50- bis 59-Jährigen zuzuordnen und 26 Prozent sind 60 Jahre und älter.

   Auch die Verteilung auf die Haushaltsformen hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht merklich verändert: 23 Prozent der Tierhalter leben allein, 33 Prozent in Zwei-Personen-Haushalten und der überwiegende Teil (44 Prozent) in einem Haushalt mit drei oder mehr Personen. Im Jahr 2005 konnte der Gesamtmarkt für Heimtierartikel mit einem Wachstum von 2,3 Prozent die Drei-Milliarden-Euro- Grenze überschreiten. Beigetragen hat hierzu besonders der Markt für Heimtier-Bedarfsartikel, der um 4,1 Prozent auf 791 Millionen Euro zulegen konnte. Aber auch der Markt für Heimtierfutter konnte wieder ein Wachstum ausweisen und lag 2005 mit 2289 Millionen Euro um 1,6 Prozent über dem Vorjahresergebnis.

   Quelle: Nordwest-Zeitung, Verlagsbeilage: "Einfach tierisch", 20.04.2007