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   Nach der heutigen Anhörung im Innenausschuss zum Kampfhundegesetz fühlt sich die FDP in ihrer Position bestärkt. Im Ergebnis habe die Anhörung verdeutlicht, dass es keine rasseabhängige Gefährlichkeit von Hunden gebe, betonte FDP - Innenexperte Guido Kosmehl. Daher lehne die FDP auch die von der Landesregierung geplante Rasseliste strikt ab.

   Weiterhin hätte die Anhörung bestätigt, dass der wichtigste Ansatzpunkt der Halter und nicht der Hund sei. „Verantwortungsbewusstsein des Halters und die Sicherstellung einer artgerechten Haltung sind wichtige Faktoren für den richtigen Umgang mit allen Hunderassen“, sagte Guido Kosmehl. Nach Ansicht der FDP gebe es bereits viele rechtliche Grundlagen, um gegen den missbräuchlichen und gefährlichen Umgang mit Hunden vorzugehen. Die Anhörung hätte aber auch gezeigt, dass es seitens der Behörden häufig noch Vollzugsdefizite gebe.

   Kosmehl forderte daher Innenminister Hövelmann nach der Anhörung auf, den Gesetzes-Populismus aufzugeben und in der Debatte zur gebotenen Sachlichkeit zurückzukehren. Ansatzpunkte seien für die FDP eine generelle Hundehaftpflichtversicherung sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Sachkunde der Halter, sagte er.

Magdeburg, den 11. Januar 2007

http://www.fdp-fraktion-lsa.de/files/PMKosmehl_Kampfhundegesetz_Fa-7_11_1.doc