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Liebe Hundefreunde,

   auch in diesem Jahr möchten wir wieder zum Internationalen Hundesymposium einladen, zu dem zahlreiche Experten aus dem In- und Ausland kommen, um rund um das Thema Hund zu referieren. Wir haben ein spannendes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das interessante Aspekte für alle bereit hält, die mit Hunden leben und/ oder arbeiten.

   Dominanz, Rangordnung und Alphaposition – manche Trainer sehen in diesen Begriffen den Schlüssel zum Verstehen unserer vierbeinigen Begleiter schlechthin und interpretieren mangelnden Gehorsam als Versuch des Hundes, sich über dominantes Verhalten im Rang nach oben zu bringen. Andere Trainer belächeln diese Ansicht als völlig antiquiert, wissenschaftlich nicht haltbar und fragen provokant, ob es wirklich der Hund sei, der ein Dominanzproblem habe?!
Anders Hallgren, Schweden spricht über die Bedeutung von Rangordnung, Führung und Dominanz bei Hunden. Was kann man darunter verstehen – und was nicht?!

   In seinem zweiten Vortrag widmet er sich dem alternden Hund. Jedem von uns wird irgendwann schmerzlich bewusst, dass unser Hund alt geworden ist – aber das heißt nicht, dass wir nichts mehr mit ihm unternehmen können und sein Leben ab jetzt nur noch aus Schlafen und Fressen besteht. Anders Hallgren gibt uns zahlreiche Tipps und Ideen mit auf den Weg, die unseren Hunden einen fitten, glücklichen, unbeschwerten und vor allem nicht langweiligen Lebensabend ermöglichen.

   Der Vortrag von Dr. Vera Neun, Deutschland vermittelt dem Hunde- bzw. Tierbesitzer einen Überblick über die häufigsten und vielfältigen Augennotfälle beim Kleintier und gibt ihm eine Hilfestellung hinsichtlich der optimalen Erstversorgung vor dem Tierarzt-besuch. Einige Augennotfälle werden in Bezug auf ihre klinische Symptomatik und fachgerechte medizinische Versorgung erläutert.

   Tiere kommunizieren über ihre Körpersprache, über Lautgebung, Berührungen, Blickkontakte. Aber die meisten Hundehalter hatten schon einmal das Gefühl, dass da noch etwas ist. Gibt es die mentale Kommunikation, die Kommunikation über alle Grenzen hinweg?! Dafür spricht zumindest, dass der Trainingserfolg oft davon abhängt, welche Bilder Herrchen oder Frauchen im Kopf hat, wenn er/ sie mit dem Hund arbeitet. Elisabeth Berger, Österreich spricht darüber, wie Telepathie und Intuition erklärbar sind. Theoretische Aspekte wie der Intelligenzbegriff und die Funktionsweisen des Gehirns beim Menschen, systematische Sensitivitätsschulung und die Thesen von Sheldrake bilden das Fundament zum Verständnis der Tierkommunikation. Die Arbeitsmethoden von TierkommunikatorInnen werden erläutert und viele Praxisbeispiele geben einen Überblick, wie Sie die lautlose Sprache gezielt in Ihre Arbeit einbauen können.

   Dr. Ádám Miklósi, Ungarn, international anerkannter Verhaltensbiologe der Universität in Budapest, spricht über soziales Lernen bei Hunden. Durch experimentelle Verhaltensforschung wies er nach, dass Hunde tatsächlich durch Beobachtung lernen. Dabei lernen sie nicht nur von Artgenossen, sondern auch von uns Menschen. Sein Vortrag eröffnet neue Perspektiven über das Lernverhalten unserer Hunde.

   Turid Rugaas, Norwegen referiert über das Bellverhalten und andere Lautäußerungen von Hunden. Dabei hinterfragt sie kritisch, warum die Toleranz gegenüber Hundegebell so niedrig ist, während sich kaum jemand daran stört, wenn Katzen miauen, Hähne krähen oder Pferde wiehern?! Lautäußerungen spiegeln die Gefühle eines Tieres wieder, deshalb ist es so wichtig, dass wir sie verstehen. Turid Rugaas spricht über ihren Weg der Annäherung an das Thema.

   Patricia B. McConnell, USA, Doktorin der Zoologie, Tierverhaltenstherapeutin, Buchautorin und Hundetrainerin mit mehr als 20 Jahren Praxiserfahrung, referiert über unser Verhalten im Umgang mit Hunden. Dabei betrachtet sie uns Menschen auch als Tiere mit eigenem biologischen Verhaltensgepäck. Sie betont, dass Menschen und Hunde mehr Gemeinsamkeiten haben als uns bewusst ist, aber dass es eben auch fundamentale Unterschiede gibt, die zu Schwierigkeiten in der Verständigung mit Hunden führen können.

   Es ist schon lange bekannt, dass Licht und Farben den Organismus sowohl auf der geistig-seelischen als auch auf der körperlichen Ebene beeinflussen, die Wirkung von Farben und Licht können wir leicht an uns selbst beobachten. In der Farbtherapie geht es allerdings nicht in erster Linie darum, wie eine Farbe gesehen wird, sondern darum, welche Schwingungen sie abgibt. Denn jede Schwingung hat ihre ganz eigene Ausstrahlung und spezifische Wirkung, die in der Farbtherapie genutzt wird. Anke Domberg, Deutschland erklärt, wie diese Therapieform beim Hund erfolgreich eingesetzt werden kann.

   Der Abschied fällt uns immer schwer, ganz egal, ob unser Hund plötzlich stirbt oder nach einem längeren Leidensweg eingeschläfert werden muss. In ihrem zweiten Vortrag spricht Anke Domberg über Sterbebegleitung beim Hund, denn unser vierbeiniger Begleiter soll seinen letzten Weg nicht allein und einsam gehen müssen. Die anschließende Trauerarbeit ist für uns wichtig, um über den Verlust des geliebten Hundes hinwegzukommen und die gemeinsame Zeit in glücklicher Erinnerung zu behalten.

   Die englischsprachigen Vorträge werden selbstverständlich wieder simultan übersetzt!

   Die Anmeldung und den Zeitplan des Hundesymposiums finden Sie hier.

   Auch in diesem Jahr laden wieder zwei Abendveranstaltungen zum Austausch der Teilnehmer untereinander ein. Wenn Sie an einem oder beiden Abenden teilnehmen möchten, tragen Sie dies bitte bei der Anmeldung mit ein und überweisen Sie den Preis für das Essen zusammen mit der Symposiumsgebühr.

   Wenn Sie am Symposium teilnehmen möchten, schicken Sie bitte das ausgefüllte Anmeldeformular an uns zurück. Nach Eingang erhalten Sie umgehend eine Buchungsbestätigung und eine Wegbeschreibung zur Festhalle in Aschau. Wir würden uns freuen, Sie im November dabei zu haben!


   Mit hunde-freundlichen Grüßen

        Clarissa v. Reinhardt
            animal learn

   Wichtig: Wir erwarten eine hohe Anzahl von Besuchern und möchten Sie deshalb dringend bitten (gerade im Sinne Ihres Hundes/ Ihrer Hunde!), diese wenn irgend möglich zu Hause zu lassen. Auf Grund des zwangsläufig beschränkten Platzangebots ist das Mitbringen eines Hundes zwar in Ausnahmefällen möglich, bedarf aus organisatorischen Gründen aber der Absprache mit uns.

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