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Neue Zeckenart tötet Hunde und bedroht Menschen

   Jetzt verbreitet sie sich auch in Sachsen, die gefährliche Buntzecke aus dem Mittelmeerraum. Sie wandert von Süden nach Norden, mehrere Blutsauger wurden jetzt bei Torgau und Dresden gefunden.  
 


   Besser untersuchen lassen

   Mediziner warnen vor der sogenannten "Dermacentor-Zecke", die doppelt so groß ist wie der heimische Holzbock und sich schneller bewegt. Ihr Biss kann Hunde innerhalb weniger Tage töten, beim Menschen kann sie das gefährliche Q-Fieber auslösen.

   Im letzten Jahr sind in Frankreich und Spanien mehrere tausend Tiere an der Babesiose gestorben. In Sachsen gibt es jetzt die ersten Fälle, dass Hunde von Dermacentor gestochen wurden. Nur wenn sie rechtzeitig erkannt und behandelt wird, ist die sogenannte Hunde-Malaria heilbar.

   Wer eine besonders große Zecke findet und sich unsicher ist, kann sie kostenlos bei der Landesuntersuchungsanstalt in Dresden bestimmen lassen. Ob Buntzecken auch für Menschen gefährlich sein können, wird erst noch erforscht - Vorsicht sei auf jeden Fall angeraten.

LUA Dresden
Landesuntersuchungsanstalt
für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen
Jägerstr. 10
01099 Dresden
Tel.: (0351) 81440
 
Quelle: MDR.DE  24.06.2005
http://www.mdr.de/sachsenspiegel/2017766.html