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"Eine der größten Unverfrorenheiten des Menschen ist, dies oder jenes Tier falsch zu nennen, als ob es ein noch falscheres Wesen gäbe in seinem Verhältnis zu den anderen Wesen als den Menschen."
(Christian Morgenstern)





   In dieser Rubrik finden Sie Stellungnahmen, Beiträge und andere Publikationen aus den Bereichen Wissenschaft, Tierärzteschaft und Kynologie, in denen uns die Erkenntnisse, Erfahrungen und Meinungen versierter Experten zum Thema "gefährliche Hunde" vermittelt werden.

   Bitte wählen Sie links im Menü unter den Thema "Gefährlichkeit" den gewünschten Fachbereich.

   Welche Ansichten wir zum Thema "gefährliche Hunde" vertreten und wie wir über rassespezifische Vorbehalte denken, möchten wir Ihnen anhand der Beiträge erläutern, die Sie direkt im Anschluss an diese Zeilen finden.

   Ihr Team von Hund und Halter e.V.

 

Das Gutachten wurde in unserem Auftrag von Frau Dr. Barbara Schöning MSc. PhD., Fachtierärztin für Verhaltenskunde und Tierschutz, Zusatzbezeichnung Tierverhaltenstherapie, erstellt. Frau Dr. Schöning ist Expertin für Tierverhaltenstherapie und Fachautorin.

Seit 1995 ist Frau Dr. Schöning in der Fortbildung in den Bereichen Tierverhalten und Verhaltenstherapie tätig, leitet Seminare für Tierärzte, Behörden und Tierbesitzer zu den Themen Verhaltenstherapie, Tierverhalten (Hund, Katze, Pferd), Erziehung und ethologische Grundlagen für die Durchführung von Wesenstests. Sie ist Autorin mehrerer Bücher und wissenschaftlicher Fachartikel zum Thema Tierverhalten, Ausbildung und Verhaltenstherapie und arbeitet zurzeit auf dem Gebiet „Aggressionsverhalten beim Hund“.

Sie betreibt seit 2001 eine tierärztliche Gemeinschaftspraxis für Verhaltenstherapie und Hundeschule in Hamburg.

In ihrem Gutachten hat sie ausführlich zu der Frage Stellung genommen, ob Hunde bestimmter Rassen sich gegenüber Hunden von anderen Rassen durch ein gesteigertes Aggressionspotential und eine gesteigerte Gefährlichkeit auszeichnen.

Mann muss eine Lüge nur oft und lange genug wiederholen, dann glauben die Menschen alles. 

   Ein erwachsener Hund ist nicht nur das Produkt seiner erblichen Anlagen, er ist auch das Produkt seiner Jugendentwicklung. Man kann ganz zweifelsfrei behaupten: Ein schlecht veranlagter Hund mit einer guten Jugendentwicklung, wird ein besserer Hund sein als einer, der zwar über beste Erbanlagen verfügt, aber eine unzureichende Jugendzeit verlebte." ........" Was der Hund also nun im dritten Lebensjahr manifestiert, ist das Bild von Soll und Haben auf dem Konto seiner Jugendentwicklung.