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   Leiferde (dpa). Ein Jugendlicher hat in Leiferde bei Braunschweig mit seinem Motorroller den angeleinten Schäferhund seines Vaters durch die Stadt geschleift. Dem Tier sind dabei nach Angaben der Polizei die Pfoten aufgerissen worden. Zeugen hätten beobachtet, wie sich der Hund bei jedem Stopp des 16-Jährigen am Donnerstag auf die Straße legte.

   Dann habe der junge Mann wieder Gas gegeben und den vier Jahre alten "Aron" über den Asphalt geschleift. Beamte hätten meterlange Blutspuren feststellen können. "Aron" sei später von einem Tierarzt versorgt und zu seinem Halter zurückgebracht worden. Gegen den 16-Jährigen wird jetzt ermittelt.

   Quelle: Kreiszeitung-Wesermarsch, 31.03.2007



Vierbeiner aus dem Kofferraum
 
   Von Ulrike Pflüger-Scherb
 
   KASSEL. Um 18.17 Uhr ging der Anruf am frühen Dienstagabend bei der Kasseler Polizei ein. Kein alltäglicher Fall, eher ein tierischer. Ein Zeuge hatte nämlich einen außergewöhnlichen Handel auf dem Parkplatz des Rasthofs Kassel an der A7 beobachtet. Ein Pärchen verkaufte dort Welpen. Die Polizei schaltete sofort das Veterinäramt der Stadt Kassel ein.

   Zu Recht: Denn die 13 Welpen, die im Kofferraum eines Kleinwagens (Seat Marbella) nicht artgerecht von Rumänien nach Deutschland transportiert wurden, waren nicht gegen Tollwut geimpft. Für die nötigen Impfungen seien die Hunde auch noch viel zu jung, sagt Dr. Tilman Sauer, Leiter des Kasseler Veterinäramtes. In Deutschland würden Welpen frühestens im Alter von drei Monaten geimpft.

   LANDAU - Die angebliche Attacke eines fremden Hundes auf ein zehn Monate altes Mädchen in Landau (Rheinland-Pfalz) hat sich als Lüge der Mutter entpuppt. In Wahrheit hatte der Golden Retriever einer Freundin das Kind in den Kopf gebissen. Aus Angst, dass der Freundin der Hund abgenommen werden könnte, hätten die beiden Frauen die Geschichte erfunden.

Quelle: Nordwest-Zeitung, 31. August 2006


Bericht vom Vortag:

Kleinkind gebissen

   LANDAU - Ein Mischlingshund hat in Landau (Rheinland-Pfalz) ein zehnjähriges Mädchen in den Kopf gebissen. Als die Mutter des Kindes schrie, wurde der Hund von seinem Besitzer zurückgepfiffen. Beide verschwanden.

Quelle: Nordwest-Zeitung, 30. August 2006

Aus "WUFF - das Hundemagazin" 06/2006

   Eine brandneue Langzeitstudie über Hundebeißverletzungen bei Kindern und Jugendlichen untersuchte neben den Umständen der Beißattacken auch die betroffenen Hunderassen in Bezug auf ihre jeweilige Populationsgröße und errechnete daraus einen Risiko-Index. Nach diesem weist der Deutsche Schäferhund (DSH) mit 2,83 den höchsten Risiko-Index auf. Bezogen auf die Population des DSH geschieht mit jedem siebten Schäferhund ein Beißunfall, so das Studienergebnis. Die Wissenschaftler bezeichnen den DSH daher als „Hochrisiko-Rasse“. Der Sinn solcher Auflistungen sei allerdings umstritten, kritisieren Hundefachleute, da es weniger auf die Rasse als vielmehr auf den Hundehalter und die Hundeerziehung ankomme. WUFF befragte auch den Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) zur Studie.  

   Wir bedanken uns ganz herzlich bei "WUFF - das Hundemagazin" für die Zustimmung zur Veröffentlichung - www.wuff.de

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Der Pitbull stirbt aus!

  Die Zahlen der Melderegister sprechen eine deutliche Sprache: der Pitbull stirbt aus! Unbewusst mit zu Grabe getragen von denen, die bestrebt sind den Hunden zu helfen. Und: mit dem Pitbull steht die Existenz aller Hunde dieses Typus vor dem Abgrund!

   verläuft uncharakteristisch mit Unruhe, starkem Erbrechen (mit Blut), starkem Speichelfuß, starke Reizung der Augen- und Mundschleimhaut, Blaufärbung der Zunge, Atemnot, Blut im Kot und Urin, starker Durchfall, Zittern, Krämpfen, Kreislaufkollaps - meist mit heftigem Verlauf - Kohletabletten, viel Trinken lassen und sofort zum Tierarzt!

Hundehalter sollten ihre Tiere an die Leine nehmen, damit sie keine Giftköder aufstöbern.

   Leichlingen - Waren Hundehasser am Werk? Den Verdacht haben die Leichlinger Tierärztin Dr. Andrea Jansen und Hundebesitzer Mike Genster, nachdem gestern Morgen am Rande des Parkplatzes hinter dem Hallenbad Schneckenkorn aufgetaucht ist. ...

Gequälte Hunde müssen dringend operiert werden

   Ein Zwinger mit kaltem Betonboden und metallenen Gittern war mindestens 5 Jahre ihr zu Hause. Mit der sechsjährigen Mastino-Hündin  Käthe und dem siebenjährigen Staffordshire-Rüden  hat es das Schicksal nicht gut gemeint. Jahrelang lebten sie in einem privaten, hessischen Tierheim, in dem Hunde aus Südeuropa gehalten und verkauft wurden. Bis zu 200 Hunde, so berichtete man uns, gab es in dem Heim, das nur eine amtsärztliche Zulassung für 60 Tiere hatte.

Pressemitteilung des Landkreises Darmstadt-Dieburg vom 17.06.2005

Bisher starben vier Tiere an Staupe - Veterinäramt warnt auch vor Tollwutrisiko
 
    Darmstadt-Dieburg - Vier Hunde aus einer illegalen Lieferung von Osteuropa sind jetzt an Staupe gestorben. Das ist eine hoch ansteckende Infektionskrankheit, die in Deutschland eigentlich als ausgerottet gilt. Die Tiere gehören zu einem größeren Transport, den das Veterinäramt des Kreises am 10. Mai bei einer so genannten Tierhilfe in Seeheim gestoppt hatte (wir berichteten darüber). In Anbetracht ihres Zustands hegten die Amtstierärzte schon damals den Verdacht, dass einige der Vierbeiner verseucht sein könnten. Dies hat die Untersuchung der toten Tiere jetzt bestätigt.

Pressemitteilung des Veterinäramtes Darmstadt-Dieburg vom 11.05.2005

   Das Veterinäramt des Landkreises ist illegalen, offenbar professionell aufgezogenen Geschäften mit Straßenhunden aus Osteuropa auf die Spur gekommen. Bei einer Razzia wurden am Dienstag mit Polizeiunterstützung auf dem Gelände einer angeblichen Tierhilfeorganisation an der Bergstraße zwei Mietwagen voll "frischer Ware" gestoppt. Der Transport umfasste nach derzeitigen Erkenntnissen 45 Hunde, die über Internet bei einer Organisation in Großbritannien bestellt worden waren und von Ungarn aus an fünf Adressen in Deutschland und weitere in den Niederlanden ausgeliefert werden sollten.

Hundebesitzer wütend. Auch andere Tiere tot. Es ist E 605

   Von OLIVER MEYER und WERNER SCHLAGEHAN

   Köln – Sie soll zwischen 50 und 60 Jahre alt sein, wurde bereits von mehreren Hundebesitzern auf den Feldern von Lülsdorf und Grengel gesehen. Doch wer ist die geheimnisvolle Frau, die die tödlichen Hunde-Giftköder auslegte?